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    <title>Print to Internet</title>
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    <updated>2008-04-10T23:06:36Z</updated>
    <subtitle>Zeitungen auf dem Weg in die Online-Welt: Kommentare und Kurzanalysen</subtitle>
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    <title>Online-Nachrichtenmarkt legt im 1. Quartal kräftig zu</title>
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    <id>tag:www.print-to-inter.net,2008://1.97</id>
    
    <published>2008-04-10T22:55:07Z</published>
    <updated>2008-04-10T23:06:36Z</updated>
    
    <summary>Mit knapp 30% ist der deutsche Markt für Online-Nachrichten im 1. Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Unter den großen Sites ist Welt Online der große Gewinner, gefolgt von der Augsburger Allgemeinen und Süddeutsche.de. Wieder sind bekannte Namen unter...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Chancen &amp; Risiken allgemein" />
    
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        <![CDATA[<p>Mit knapp 30% ist der deutsche Markt für Online-Nachrichten im 1. Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. </p>

<p>Unter den großen Sites ist<a href="http://www.welt.de/"> Welt Online</a> der große Gewinner, gefolgt von der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/regid,2_puid,2_pageid,4288.html">Augsburger Allgemeinen</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/">Süddeutsche.de</a>. </p>

<p>Wieder sind bekannte Namen unter den am wenigsten stark wachsenden Sites.</p>

<p>Im Gesamtmarkt setzt sich ein beunruhigender Trend fort. Und eine große Site leidet unter einem offensichtlich wenig gelungenen Relaunch.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Unter den großen Sites gibt es folgende Tops und Flops:</p>

<p>Die Tops:<br />
1. Welt Online (+175%)<br />
2. Augsburger Allgemeine (+124%)<br />
3. Süddeutsche.de (+52%)<br />
4. RP-online (+47%%)<br />
5. Frankfurter Rundschau (+44%)</p>

<p>Die Flops:<br />
1. Westline (-18%)<br />
2. RZ-online (-7%)<br />
3. N24 Online (+6%)<br />
4. Kölner Stadt-Anzeiger (+7%)<br />
5. Zeit online (+13%)</p>

<p>Westline verliert offensichtlich aufgrund der Strategie der Partnerverlage, eigene Sites wie z.B. westfaelische-nachrichten.de aufzubauen.</p>

<p>Trotz (oder wegen des?) Relaunchs kann <a href="http://www.n24-online.de/">N24 Online </a>nur kaum am allgemeinen Marktwachstum teil haben.</p>

<p>Der Marktführer Spiegel Online wuchs leicht unterdurchschnittlich mit knapp 28%.</p>

<p>Für <a href="http://www.derwesten.de/">DerWesten</a> liegen gute und schlechte Nachrichten dicht beieinander. Mit nur 16% Wachstum (im Vergleich zu den Vorgängersites) ist der Start der großen ONline-Offensive gründlich vergeigt worden. Im Februar und März wuchs die Site jedoch überdurchschnittlich.</p>

<p>Die Tops und Flops der mittleren und kleineren Sites:</p>

<p>250.000 bis 1.000.000 Visits pro Monat:<br />
1. LR-Online (+135%)<br />
2. donaukurier.de (+83%)<br />
3. schwarzwaelder-bote.de (SWOL) (+79%)<br />
4. mainpost.de (+65%)<br />
5. NWZonline (Nordwest-Zeitung) (+62%)</p>

<p>1. Reuters Deutschland (-38%)<br />
2. BZ-Berlin (-17%)<br />
3. Mittelbayerische Zeitung (-10%)<br />
4. Volksstimme, Magdeburg (-6%)<br />
5. newsclick.de (-1%)</p>

<p>Unter 250.000 Visits pro Monat:<br />
1. Neue Presse (Coburg) (+111%)<br />
2. Harburger Anzeigen und Nachrichten (+110%)<br />
3. STZ-Online (+92%)<br />
4. Allgemeine Zeitung Uelzen Online (+87%)<br />
5. Schaumburger Nachrichten (+85%)</p>

<p>1. OWL Online (-38%)<br />
2. FNweb (-22%)<br />
3. Naumburger Tageblatt (-17%)<br />
4. GEA online (-17%)<br />
5. Nürtinger Zeitung (-12%)</p>

<p>Wie in den letzten Quartalen auch gilt: Die großen Sites wachsen stärker als die Kleinen. Der anhaltende Konzentrationsprozess im Markt für Online-Nachrichten setzt sich somit fort.</p>

<p>So wuchsen Nachrichtensites mit mehr als 1 Mio. Visits / Monat im 1. Quartal 2008 mit gut 30% gegenüber dem Vorjahr. Sites mit 250.000 bis 1 Mio Visits kamen auf ein Plus von knapp 19% und die noch kleineren ebenfalls auf nur knapp 19%.</p>

<p>********************************</p>

<p>Print to Internet ist ein Service von <a href="http://www.xalmiento.com/de">Xalmiento web-services</a> - der Internet-Agentur für Nachrichtensites, Online-Rubrikenmärkte und sonstige Verlagswebsites.</p>]]>
    </content>
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    <title>Stellenangebote bei Xalmiento für Projektmanager, Designer und Studenten</title>
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    <published>2008-01-31T21:45:22Z</published>
    <updated>2008-01-31T21:48:20Z</updated>
    
    <summary>Für mein Unternehmen Xalmiento web-services suche ich Unterstützung. Gesucht werden Online-Projektmanager (m/w), Designer (m/w), Site-Manager (m/w) und Praktikanten (m/w). Mehr Informationen auf der Unternehmenswebsite....</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Für mein Unternehmen Xalmiento web-services suche ich Unterstützung. Gesucht werden Online-Projektmanager (m/w), Designer (m/w), Site-Manager (m/w) und Praktikanten (m/w). Mehr Informationen auf der <a href="http://www.xalmiento.com/de/top/jobs">Unternehmenswebsite</a>.</p>]]>
        
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    <title>ifra-Training: So gelingt Ihr Online-Relaunch</title>
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    <published>2008-01-09T21:36:16Z</published>
    <updated>2008-01-09T21:38:21Z</updated>
    
    <summary>Die ifra bietet im Februar erneut ein Training mit mir als Trainer an, das Sie fit macht für Ihren Online-Relaunch. Erfahren Sie mehr darüber, was eine erfolgreiche Nachrichtensite ausmacht und wie Sie Ihr Relaunch-Projekt erfolgreich meistern. Mehr Informationen finden Sie...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Die ifra bietet im Februar erneut ein Training mit mir als Trainer an, das Sie fit macht für Ihren Online-Relaunch.</p>

<p>Erfahren Sie mehr darüber, was eine erfolgreiche Nachrichtensite ausmacht und wie Sie Ihr Relaunch-Projekt erfolgreich meistern.</p>

<p>Mehr Informationen finden Sie auf der <a href="http://www.ifra.de/website/ifraevent.nsf/wuis/83FF83890A3E6D7DC125734000353FFD?OpenDocument&TR&G&">ifra-Website</a>.</p>]]>
        
    </content>
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    <title>Deutsche Nachrichtensites wachsen 2007 um 22%</title>
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    <id>tag:www.print-to-inter.net,2008://1.94</id>
    
    <published>2008-01-09T20:56:10Z</published>
    <updated>2008-01-09T21:35:48Z</updated>
    
    <summary>Die deutschen Nachrichtensites verbuchten im 4. Quartal laut IVW durchschnittlich 22,4% mehr Besuche als im Vorjahresquartal. Die Konzentration im deutschen Markt für Online-Nachrichten nimmt weiter zu. Spiegel Online sichert sich durch überdurchschnittliches Wachstum seinen unangefochtenen Spitzenplatz. Viele Verfolger holen auf....</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Chancen &amp; Risiken allgemein" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Die deutschen Nachrichtensites verbuchten im 4. Quartal laut <a href="http://www.ivw.de/">IVW</a> durchschnittlich 22,4% mehr Besuche als im Vorjahresquartal. Die Konzentration im deutschen Markt für Online-Nachrichten nimmt weiter zu.</p>

<p>Spiegel Online sichert sich durch überdurchschnittliches Wachstum seinen unangefochtenen Spitzenplatz. </p>

<p>Viele Verfolger holen auf. Aber es gibt auch Verlierer. Darunter bekannte Namen.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Augsburger Allgemeine an der Spitze bei den größeren Sites</strong></p>

<p>Unter den Sites mit mehr als 1 Mio. Besuchen pro Monat konnte die Augsburger Allgemeine mit 128% Wachstum den Spitzenplatz erklimmen. Dabei dürfte im Wesentlichen die Integration der Party-Plattform <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Party/regid,2_puid,2_pageid,6394.html">Timeshot </a>im Sommer den Ausschlag für den sprunghaften Anstieg im Sommer gegeben haben.</p>

<p>Kontinuierliche und fast gleich hohe Steigerungsraten mit 83% und 82% verbuchten Welt Online bzw. süddeutsche.de.</p>

<p>Gut erholt von seiner Schwächeperiode im zweiten Halbjahr 2006 präsentiert sich rp-online und wächst folglich von relativ niedriger Basis ausgehend stark mit 48%.</p>

<p><a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20grosse%20Sites%202008-01-09.html" onclick="window.open('http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20grosse%20Sites%202008-01-09.html','popup','width=988,height=521,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20grosse%20Sites%202008-01-09-thumb.png" width="350" height="184" alt="" /></a></p>

<p><strong>Focus Online verliert</strong></p>

<p>Der Relaunch im Frühjahr dieses Jahres scheint Focus Online nicht gut bekommen zu sein. Die Zahl der Besuche ging bis zum Juli stark zurück und erholt sich seitdem nur langsam. Im Vergleich des 4. Quartals 2007 zum Vorjahresquartal muss Focus Online ein Minus von -17,8% hinnehmen.</p>

<p>Die Top 10 der deutschen Nachrichtensites werden weiterhin mit großem Abstand durch Spiegel Online angeführt (74,6 Mio. Visits). Auf dem zweiten Platz folgt Bild.de (49,9 Mio. Visits; +32,7%).</p>

<p>Noch vor den anderen Schwergewichten wie z.B. süddeutsche.de belegen Sport1 und kicker online die Folgeplätze.</p>

<p><a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20Top%2010%202008-01-09.html" onclick="window.open('http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20Top%2010%202008-01-09.html','popup','width=988,height=521,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20Top%2010%202008-01-09-thumb.png" width="350" height="184" alt="" /></a></p>

<p><strong>Erste Zahlen für DerWesten</strong></p>

<p>Zum ersten Mal liegen IVW-geprüfte Zahlen für die vielbeachtete Site <a href="http://www.derwesten.de/">DerWesten</a> vor, die die Nachrichtensites von fünf WAZ-Titeln ablöst. Mit 2,24 Mio. Visits liegt DerWesten im Dezember 2007 knapp 10% über den Werten der fünf Vorgängersites im Dezember 2006. Berücksichtigt man, dass diese fünf Sites vor Ihrer Ablösung Ende 2007 gegenüber 2006 bereits ein Plus von 13,6% herausgeholt hatten, läuft DerWesten derzeit gute 3% schlechter als seine Vorgängersites.</p>

<p><strong>Große wachsen stärker</strong></p>

<p>Das Wachstum des deutschen Nachrichtenmarkts wird vor allem durch die großen Sites generiert. Im Vergleich zum durchschnittlichen Wachstum aller von der IVW erfassten Nachrichtensites (+22,4%) konnten die großen Sites (mehr als 1 Mio. Visits pro Monat) ein Wachstum von 27,2% erzielen.</p>

<p>Im Vergleich dazu wuchsen die Nachrichtensichtes mit 250.000 bis 1.000.000 Visits mit 22,9% und die mit weniger als 250.000 Visits nur um 20,0%.</p>

<p>Dennoch bleibt festzuhalten, dass selbst eine durchschnittliche Steigerung von 20% ein beachtlicher Wert ist. Sie veranschaulicht, wie gut es mittlerweile auch kleineren Sites gelingt, online ihre Reichweite spürbar zu steigern.</p>

<p>Die Lausitzer Rundschau (<a href="http://www.lr-online.de/">LR-online</a>) ist die Gewinnerin unter den Sites mit 250.000 bis 1 Mio. Visits pro Monat. Mit einer Steigerung von 118% verweist sie den Schwarzwälder Boten (SWOL) und die Neue Osnabrücker Zeitung auf die Plätze 2 und 3 (+78% bzw. +69%).</p>

<p><a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20mittlere%20Sites%202008-01-091.html" onclick="window.open('http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20mittlere%20Sites%202008-01-091.html','popup','width=988,height=521,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20mittlere%20Sites%202008-01-09-thumb.png" width="350" height="184" alt="" /></a></p>

<p>Bei den kleineren Sites (<250.000 Visits) ist die Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl mit ihren Sites Neue Presse, STZ-Online und Freies Wort der Wachstumsspitzenreiter (+115%, +113%, +102%). Ein neues redaktionelles Konzept und der Relaunch der Websites im Mai 2007 scheinen sich auszuzahlen. Zwar wurden diese Steigerungswerte von einer äußerst niedrigen Basis ausgehend erzielt, ein Vergleich mit anderen Verlagen auf dieser Ebene zeigt jedoch, dass solche Steigerungen nicht selbstverständlich sind.</p>

<p><a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20kleinere%20Sites%202008-01-091.html" onclick="window.open('http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20kleinere%20Sites%202008-01-091.html','popup','width=988,height=521,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Xalmiento%20-%20kleinere%20Sites%202008-01-09-thumb.png" width="350" height="184" alt="" /></a></p>

<p>Verwandte Links:<br />
- Die neuesten <a href="http://www.print-to-inter.net/relaunch.html">Nachrichtensite-Relaunches</a></p>

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    <title>Da Capo: Vom Sinn und Unsinn des Geo-Taggings</title>
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    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.93</id>
    
    <published>2007-12-08T14:09:40Z</published>
    <updated>2007-12-08T14:20:14Z</updated>
    
    <summary>Diverse Sites wie z.B. Tagesschau.de haben in den letzten Jahren versucht, Ihre Sites mit Hilfe des Geo-Taggings attraktiver zu machen. In den letzten Monaten gewann dieses Thema durch die Launchs mehrerer Sites mit Geo-Tagging wieder an Dynamik. Erst startete die...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Site-Features" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Diverse Sites wie z.B. <a href="http://atlas.tagesschau.de/">Tagesschau.de</a> haben in den letzten Jahren versucht, Ihre Sites mit Hilfe des Geo-Taggings attraktiver zu machen.</p>

<p>In den letzten Monaten gewann dieses Thema durch die Launchs mehrerer Sites mit Geo-Tagging wieder an Dynamik. Erst startete die <a href="http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/">Saarbrücker Zeitung</a> ihre neue Site, dann folgte <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten.html">DerWesten.de</a> und wenige Wochen später kam noch das amerikanische Angebot <a href="http://www.yourstreet.com/">YourStreet.com</a> hinzu.</p>

<p>Aber wird die Site durch Geo-Tagging wirklich attraktiver? Was bringt Geo-Tagging? Und kann man überhaupt von DEM Geo-Tagging reden?</p>]]>
        <![CDATA[<p>Bereits letztes Jahr hatte ich mich dem Thema im Blogeintrag <a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2006/06/sinn_und_vor_allem_unsinn_des_geotaggings_auf_nachrichtensit.html">Vom Sinn und Unsinn des Geo-Tagging</a> gewidmet. Angesichts der neuen Entwicklungen und ersten Erkenntnisse anhand der oben genannten Sites, soll dieser Artikel das Thema jedoch grundlegender beleuchten.</p>

<p>Betrachtet man die Geo-Tagging-Experimente der letzten Jahre, so fällt auf, dass man diese in zwei Kategorien unterteilen sollte:</p>

<p>-	Auf der einen Seite sollen den Nutzern über Landkarten der <strong>Zugriff auf Artikel</strong> oder andere Inhalte wie z.B. Immobilienanzeigen ermöglicht werden.<br />
-	Andererseits soll die Darstellung eines Ortes auf einer Landkarte eine <strong>Zusatzinfo zu einem Artikel</strong> oder einem sonstigen Inhalt darstellen. So z.B. die Anzeige des Ortes eines Verkehrsunfalls.</p>

<p>Der innovative Aspekt ist dabei weniger der (oft automatisierte) Ausweis des geographischen Ortes als vielmehr die Darstellung auf einer Landkarte. Denn die seit ewigen Zeiten verwendeten Ortsmarken zu Beginn eines Artikels oder auch z.T. Infografiken stellen seit langer Zeit bekannte, wenngleich zum Teil etwas krude Formen des Geo-Taggings dar.</p>

<p><strong>Landkartenfrust</strong></p>

<p>Alle drei genannten Sites und auch Tagesschau.de nutzen Landkarten, um auf diesen Artikel anzuzeigen. Dem Nutzer soll es dadurch gelingen, Informationen aus seiner Nachbarschaft oder aus einem anderen für ihn relevanten Gebiet leicht zu finden.</p>

<p>Dieses setzt voraus, dass <br />
-	alle Artikel sinnvoll auf einer Karte darstellbar sind,<br />
-	dieses fehlerfrei und verlässlich erfolgt und<br />
-	die Nutzung dieses Zugangsweges in Sachen Nutzerfreundlichkeit der üblichen Listenansicht nicht wesentlich nachsteht.</p>

<p>Und anhand dieser drei simplen Kriterien offenbart sich die ganze Misere vieler Geo-Tagging-Versuche.</p>

<p>An einem grundlegenden Problem kommt niemand in der Konzeption von Landkarten mit Geo-Tags vorbei: Die meisten Artikel lassen sich einfach nicht sinnvoll einem bestimmten Punkt auf einer Landkarte zuordnen. Beckers neue Freundin oder steigende Kinderarmut - wie soll man diese Themen vernünftig mit einem Punkt auf einer Landkarte darstellen?</p>

<p>Zudem setzen bisherige Geo-Tagging-Ansätze fast ausschließlich einzelne Punkte als Tags ein, wenngleich oft genug andere Formen des Geo-Taggings sinnvoll wären. Das in der Lokalpolitik heiß diskutierte neue Gewerbegebiet ist eine Fläche, die gesperrte Straße eine Strecke (von – bis), die Spielstätten der EM 2008 sind über mehrere Orte verteilt und die Luftlinie von Berlin nach Frankfurt ist eine Distanz. Alle diese geographisch relevanten Inhalte lassen sich mit bisherigen Geo-Tagging-Ansätzen nicht sinnvoll als Zugang zu den Inhalten verwenden.</p>

<p>Auch der Bedeutung eines Themas wird nicht ausreichend Rechnung getragen. Hat Becker seine neue Freundin in London kennen gelernt? Mag sein, aber sollte deshalb der Nutzer tatsächlich diese Story über einen Tag, der in London steckt finden sollen? Interessiert die Geschichte nicht eher viele Leser in ganz Deutschland. Und hat diese Geschichte nicht herzlich wenig mit London zu tun?</p>

<p>Angesichts dieser konzeptionellen Schwierigkeiten ist es wenig verwunderlich, dass viele Geo-Tagging-Angebote bzgl. der zweiten generellen Anforderung nach Verlässlichkeit starke Probleme haben. Insbesondere auf DerWesten.de ist nur noch ein verschwindend geringer Anteil der Nachrichten mit Tags versehen. Aufgrund des nicht ganz unerheblichen Aufwands, den das geo-taggen eines Inhalts erfordert ist die derzeit fast nicht vorhandene Mitarbeit der Redakteure beim geo-taggen der Artikel wenig verwunderlich.</p>

<p>Auch hinsichtlich der Anforderung nach Nutzerfreundlichkeit liegen Geo-Tagging-Versuche hinten. Sie stehen in Konkurrenz zu den klassischen Listenansichten, denen man – egal wie wenig innovativ sie sein mögen – einen Mangel an Nutzerfreundlichkeit nicht attestieren kann.</p>

<p>Jedem, der Geo-Tags als Zugangsmethode zu den Nachrichten eines Gebiets konzeptionell für eine tolle Sache hält, möchte ich empfehlen, diese Methode auf Tagesschau.de, DerWesten oder einer beliebigen anderen Seite anzuwenden. Um es vorweg zu nehmen: Das Erkunden der Nachrichtenlage über diese Methode ist eine Qual. So etwas findet man nur vom bequemen Sitz im Saal einer Fachkonferenz aus toll, wenn es mit PowerPoint präsentiert wird. Am nächsten Morgen im Büro wird man sich das höchstens ein Mal antun und danach nie wieder.</p>

<p>Als Zwischenfazit kann man festhalten, dass Landkarten als genereller Zugang zu Inhalten zumindest derzeit massive Schwächen haben. Angesichts der grundlegenden konzeptionellen Schwächen bezweifle ich aber, dass Sie eine auch nur annäherungsweise relevante Stellung auf Nachrichtensites der Zukunft einnehmen werden.</p>

<p>Sinn machen sie in solchen Fällen, in denen nur eine sinnvolle und geographisch gut kodierbare Teilmenge von Inhalten wie z.B. die Austragungsorte der EM 2008 oder die Suchergebnisse einer Immobiliensuche mittels einer Landkarte zugänglich gemacht werden.</p>

<p><strong>Mehrwert mit Grips</strong></p>

<p>Nicht den Weg von der Landkarte zum Inhalt, sondern genau umgekehrt verläuft der Nutzerpfad, wenn ein Geo-Tag auf einer Landkarte dem Nutzer Mehrwert zu einem Artikel oder sonstigen Inhalt vermitteln soll. Das kann die Anzeige der genauen Adresse einer Immobilie sein oder der Ort eines Verbrechens.</p>

<p>Konzeptionell stößt dieser Ansatz auf fast die gleichen Probleme wie der obige. Viele Inhalte lassen sich nicht sinnvoll mit einem Punkt als Geo-Tag aufwerten. Für viele Inhalte macht ein einzelner Geo-Tag-Punkt überhaupt keinen Sinn, ist irrelevant, oder aber es werden Flächen, Strecken etc. als Geo-Tags benötigt (siehe Beispiel auf <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2006/10/02/0nruhr-fassade-bereits-online/">onlinejournalismus.de</a> (auf "ganz in der Nähe" klicken).</p>

<p>Diese Probleme wiegen hier aber weniger schwer, da es bei dieser Verwendung von Geo-Tags keine Anforderung der umfänglichen Geo-Codierung gibt. Auch wenn 99 Artikel nicht ge-tagged wurden, so kann der Tag des hundertsten Artikels sehr wohl Sinn machen.</p>

<p>„Kann“ Sinn machen, muss aber nicht. Wenn sich z.B. <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2007/10/30/news-1695874/detail.html">Umweltminister Gabriel zum Thema Tempolimit </a>äußert und diese Nachricht mit Luxemburg verbunden wird, weil er sich zum Zeitpunkt seiner Äußerung dort aufgehalten hat, dann wird hier kein Mehrwert geboten, sondern der Nutzer einfach nur in die Irre geführt.</p>

<p>Eine Automatisierung des Geo-Taggen würde hier folglich an ihre Grenzen stoßen.</p>

<p>Nichtsdestotrotz kann diese Form des Geo-Taggens vom Artikel hin zur Landkarte äußerst sinnvoll sein. Die Entscheidung zum Setzen eine Geo-Tags muss allerdings im Einzelfall und unter Abwägung des zu erzielenden Mehrwerts getroffen werden.<br />
</p>]]>
    </content>
</entry>
<entry>
    <title>Umfrage: Print-Medien und Blogs im Vergleich</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/07/umfrage_printmedien_und_blogs_im_vergleich.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=91" title="Umfrage: Print-Medien und Blogs im Vergleich" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.91</id>
    
    <published>2007-07-18T21:06:16Z</published>
    <updated>2007-07-18T21:12:36Z</updated>
    
    <summary>Mit einiger Verspätung möchte ich noch gerne einer an mich herangetretenen Bitte entsprechen. Katrin Siems von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg bittet um Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Diplomarbeit. Diese beschäftigt sich mit &quot;Informationsquellen heute und morgen: Weblogs...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Bürgerjournalismus" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Mit einiger Verspätung möchte ich noch gerne einer an mich herangetretenen Bitte entsprechen.</p>

<p>Katrin Siems von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg bittet um Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Diplomarbeit. Diese beschäftigt sich mit "Informationsquellen heute und morgen: Weblogs und klassische Printmedien im Vergleich“.</p>

<p>Diese Unterstützung kann erbracht werden in Form einer Teilnahme an dieser Umfrage: <a href="http://www.questionpro.com/akira/TakeSurvey?id=723915">http://www.questionpro.com/akira/TakeSurvey?id=723915</a></p>

<p>Mehr Infos von Katrin Siems gibt es hier:<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>"Vor dem Hintergrund des sich verändernden Mediennutzungsverhaltens werde ich die steigende Bedeutung des Weblogs als Informationsquelle untersuchen, und versuchen, daraus Rückschlüsse für die Zukunftsstrategie der Printmedien zu ziehen. Die Untersuchung richtet sich vor allem an aktive Blognutzer wie es die User Ihres Weblogs sind. [...]</p>

<p>Der Fragebogen besteht aus 12 Fragen, deren Beantwortung maximal 15 Minuten benötigt. Bei der Gestaltung stand die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund, und bereits durchgeführte Testläufe garantieren, dass das Ausfüllen keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Selbstverständlich werden alle Daten streng vertraulich behandelt. Die Umfrage dient rein wissenschaftlichen Zwecken und hat keinen kommerziellen Hintergrund."</p>]]>
    </content>
</entry>
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    <title>Lokale Nachrichten auf Spiegel Online – die Fortsetzung</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/07/lokale_nachrichten_auf_spiegel_online_die_fortsetzung.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=90" title="Lokale Nachrichten auf Spiegel Online – die Fortsetzung" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.90</id>
    
    <published>2007-07-08T22:58:29Z</published>
    <updated>2007-07-16T14:01:29Z</updated>
    
    <summary>Es ist nur eine klitzekleine Meldung, die vom Branchendienst text intern über den ABZV-Newsletter und onlinejournalismus.de den Weg zu mir fand. Und keine sonderlich überraschende zudem. Und dennoch dürfte sie der Beginn einer Entwicklung sein, die Geschäftsführern regionaler und lokaler...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Chancen &amp; Risiken allgemein" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Es ist nur eine klitzekleine Meldung, die vom Branchendienst text intern über den <a href="http://www.abzv.de/Newsletter/ABZVaktuell-Juli-2007.pdf">ABZV-Newsletter</a> und <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2007/06/28/macht-spon-den-lokalzeitungen-konkurrenz/">onlinejournalismus.de</a> den Weg zu mir fand. Und keine sonderlich überraschende zudem.</p>

<p>Und dennoch dürfte sie der Beginn einer Entwicklung sein, die Geschäftsführern regionaler und lokaler Zeitungsverlage noch unruhige Nächte bereiten wird.</p>

<p>Spiegel Online eruiere die Möglichkeit, in den Markt mit lokalen Nachrichten und folglich lokaler Werbung einzusteigen, heißt es.</p>

<p>Dieses wäre der Einstieg in eine potenziell gravierende Neuordnung bestehender Nachrichtenreviere. Internationale Entwicklungen zeigen schon besser auf, wohin die Reise geht.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Bereits vor einem Jahr hatte ich unter der Überschrift „<a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2006/06/lokale_nachrichten_auf_spiegel_online.html">Lokale Nachrichten auf Spiegel Online</a>“ über das theoretische Fundament einer Ausbreitung nationaler Nachrichtenmarken in regionale und lokale Märkte geschrieben.</p>

<p>In Zeiten wie diesen, in denen sich die Wachstumsraten für große Portale wie eben Spiegel Online abschwächen und gleichzeitig der regionale Nachrichtenmarkt trotz des derzeitigen <a href="http://www.print-to-inter.net/relaunch.html">Relaunch-Tsunamis regionaler Nachrichtensites</a> immer noch kaum erschlossen ist, erscheint die Bewegung in die Region bzw. das Lokale nur folgerichtig.</p>

<p>Internationale Sites machen es vor. So hat im Juni der <a href="http://www.journalism.co.uk/news/story3355.shtml">Daily Telegraph angekündigt</a>, verstärkt in die regionale Berichterstattung einzusteigen.</p>

<p>CNN vertieft seine Kooperation mit <a href="http://www.ibsys.com/pressroom/13361153/detail.html">InternetBroadcasting</a>, die mehrere Dutzend regionale Nachrichtensites betreuen und deren Inhalte bereits auf CNN.com verfügbar sind.</p>

<p>In Deutschland hat man dem Spiegel-Verlag Interesse an dem zum Verkauf stehenden Portal hamburg.de nachgesagt. Aber ansonsten passiert hierzulande noch(!) nicht viel. </p>

<p>Die regionalen Seiten auf süddeutsche.de oder Welt Online scheinen bislang eher stiefmütterlich behandelt zu werden.</p>

<p><b>Mehr Risiken als Chancen?</b></p>

<p>Strategisch bietet eine solche Entwicklung sowohl Chancen als auch Risiken für regionale Nachrichtensites.</p>

<p>Der Aufbau eines ausreichend großen Angebots lokaler Nachrichten dürfte großen Portalen selbst dann schwer fallen, wenn sie sich auf die großen Zentren konzentrieren.</p>

<p>In immer mehr solcher Städte und Regionen existieren jedoch kleine Nachrichtensites, die sich mühen, den Regionalzeitungen Konkurrenz zu machen. Bewegung würde ins Spiel kommen, wenn es zum Zusammenschluss von oben und unten, dem großen Portalen und den kleinen Start-ups käme.</p>

<p>In einer solchen Situation wären regionale Nachrichtensites eingeklammert. Der überregionale Online-Nachrichtenmarkt wurde bereits zu weiten Teilen verloren. Durch die Einbindung zumindest der wichtigsten lokalen Nachrichten auf den großen Portalen würden dann noch die Leser verloren gehen, die lokale Nachrichten nicht in aller Breite benötigen.</p>

<p>Und langfristig könnte durch Subventionierung und Know-How-Transfer vom großen Bruder die Online-Berichterstattung des lokalen Partners spürbar ausgebaut werden.</p>

<p>Für kleinere regionale Verlage, die mit größeren regionalen Wettbewerbern zu kämpfen haben, bietet sich hierdurch jedoch die Möglichkeit, zumindest im Online-Markt Boden gegenüber der Konkurrenz gut zu machen.</p>

<p>Welche Optionen haben aber die größeren, oft monopolistischen Regionalzeitungen?</p>

<p>Die erste und prinzipiell anzuwendende Strategie liegt selbstredend in der Erstellung einer wettbewerbsfähigen regionalen Nachrichtensite. Schreibt sich leicht, ist aber äußerst schwer umzusetzen. Hier besteht noch viel Potenzial.</p>

<p><b>Wie in den Rubrikenmärkten?</b></p>

<p>Noch schwieriger ist der Schritt, durch Marktkonsolidierung bzw. Kooperationen die großen Portale in ihrem eigenen Markt, also dem der überregionalen Nachrichten anzugreifen. Folglich eine Strategie ähnlich der in den Rubrikenmärkten.</p>

<p>Die letzte Option ist die der Schadensbegrenzung durch möglichst optimal ausgeformte Kooperationen mit einem oder mehreren großen Portalen – auch ähnlich der in den Rubrikenmärkten.</p>

<p>Die meisten Verlage sind derzeit noch damit beschäftigt, ein überhaupt wettbewerbsfähiges regionales Nachrichtenportal auf die Beine zu stellen. Dennoch dürfen diese mittel- bis langfristigen Entwicklungen nicht übersehen werden.</p>

<p>Denn sonst kommt es auch im redaktionellen Bereich zu einer Entwicklung ähnlich der in den Rubrikenmärkten. Spiegel Online als ImmoScout24 der Online-Nachrichten.</p>

<p>UPDATE am 16. Juli 2007: Jetzt steigt auch die WashingtonPost ins Lokale, ja "Hyper-Lokale" Geschäft ein: <a href="http://loudounextra.washingtonpost.com/">LoudounExtra.com</a></p>]]>
    </content>
</entry>
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    <title>Relaunch Tagesspiegel.de: Schön schön</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/06/relaunch_tagesspiegelde_schoen_schoen.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=89" title="Relaunch Tagesspiegel.de: Schön schön" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.89</id>
    
    <published>2007-06-06T01:02:24Z</published>
    <updated>2007-06-06T01:14:41Z</updated>
    
    <summary>Mehr Wind als die meisten anderen Verlage hatte man um den eigenen Relaunch gemacht. Schön solle die neue Site sein und zeitungsähnlich. Auf dass man die Berliner Kollegen von Welt Online überhole. Zumindest die erstgenannten Ziele wurden erreicht....</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Mehr Wind als die meisten anderen Verlage hatte man um den eigenen Relaunch gemacht. Schön solle die <a href="http://www.tagesspiegel.de/">neue Site</a> sein und zeitungsähnlich. Auf dass man die Berliner Kollegen von <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a> überhole.</p>

<p>Zumindest die erstgenannten Ziele wurden erreicht.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Ausgesprochen <a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/medien/Medien;art290,2315553">positive Leserkommentare</a> erhält die neue Site bislang. Und man kann nur zustimmen. Denn schön ist er, der neue Auftritt.</p>

<p>Sehr viel Weißraum, Serifenschrift und angenehme Farben sorgen für einen schönen Eindruck.</p>

<p>Und dann stellt sich bei genauerer Betrachtung eine eigenartige Spannung ein. Eine Spannung zwischen Begeisterung für das schöne Design und der Entgeisterung darüber, dass einige zentrale, sinnvolle Gestaltungskriterien für Nachrichtensites nicht eingehalten werden.</p>

<p>Statt den Nutzer in Themen hineinzuziehen, ist die Site extrem nach Funktionen strukturiert. „Interviews“, „Blogs“, „Videos“ und ähnliche Sektionen bzw. Überschriften treten in den Vordergrund, die thematische Gliederung in den Hintergrund.</p>

<p>Und dabei kann man mit sehr einfachen Methoden herausfinden, dass letztere i.d.R. die bevorzugte Strukturierung der Leser ist.</p>

<p>Da helfen auch die Tags auf den Indexseiten nur wenig.</p>

<p>Während viele neue Sites zum Seitenende und z.T. auch zum rechten Rand hin großflächiger werden, um dem sich dort befindlichen Content überhaupt eine Chance zu geben, wahrgenommen zu werden, ist der Tagesspiegel dort ziemlich kleinteilig (siehe <a href="http://www.print-to-inter.net/relaunch.html">Liste der aktuellsten Relaunches</a>)</p>

<p>Ähnlich wie auf <a href="http://www.nytimes.com/">NYTimes.com</a> endet z.B. die Homepage mit einer Bleiwüste. Meine Vermutung: völlig wirkungslos. Kommentar einer Leserin nach dem NYTimes.com-Relaunch: „Diese Listen schaut man sich mal an, wenn man viel Zeit hat. Aber die hat man nicht.“</p>

<p>Auch Features wie die Kalender auf den Indexseiten oder die Lesezeichen-Funktion dürften nur Nutzungszahlen in homöopathischen Größenordnungen erzielen.</p>

<p>Schön anzusehen ist es, dass der Tagesspiegel nach Sites wie denen der Aachener (<a href="http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_home">Zeitung</a> / <a href="http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_home">Nachrichten</a>) oder den <a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/">Westfälischen Nachrichten</a> den internationalen Gepflogenheiten folgt und die gesamte 1024-Pixel-Breite des Bildschirms nutzt. Werbung wird (bislang?) dezent eingesetzt (oder mein Adblocker arbeitet sehr gut).</p>

<p>Die Themenlisten in den grauen Kästen auf den Themenlisten sehen zwar insb. wegen Ihrer farblichen Verbindung mit der Navigationszeile eigenartig aus, stellen aber dennoch eine willkommen Verbesserung der üblicherweise unleserlichen Tag-Clouds dar.</p>

<p>Insgesamt strahlt die Site den Wunsch oder Glauben aus, dass die Leser sich viel Zeit für einen Besuch nehmen werden. Die angesprochene Kleinteiligkeit, die Viel-Spaltigkeit, die sehr langen Textzeilen, die Frakturierung von Themen in funktionale Blöcke wie z.B. „Videos“, „Blogs“ etc. – all das kostet den Nutzer Aufwand.</p>

<p>Die Site positioniert sich folglich eher in der Nähe von Zeit.de als in der Nähe von Sites, die auf eine hochfrequente Nutzung ausgelegt sind.</p>

<p>Welt Online erreicht pro Woche 410.000 Nutzer (Q4 2006; AGOF), der Tagesspiegel 240.000. Natürlich ist nicht nur die Site-Struktur dafür verantwortlich, ob mehr Nutzer häufiger die Site besuchen. Aber diese Site macht es sich unnötig schwer, Welt Online einzuholen.</p>]]>
    </content>
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    <title>Relaunch of Newssites - International List</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/05/relaunch_of_newssites_international_list.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=88" title="Relaunch of Newssites - International List" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.88</id>
    
    <published>2007-05-28T14:35:21Z</published>
    <updated>2007-05-28T14:43:41Z</updated>
    
    <summary>Around the world news companies relaunch their websites in a hurry to keep up with the latest developments in newssite design and news consumption. In order to keep track of all the latest developments in newssite design I have ditched...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Around the world news companies relaunch their websites in a hurry to keep up with the latest developments in newssite design and news consumption. </p>

<p>In order to keep track of all the latest developments in newssite design I have ditched my irregular listings of the past and created this <a href="http://www.print-to-inter.net/relaunch.html">list of international newssite relaunches</a>.</p>]]>
        
    </content>
</entry>
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    <title>Relaunch-Training in London</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/05/relaunchtraining_in_london.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=87" title="Relaunch-Training in London" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.87</id>
    
    <published>2007-05-15T11:29:18Z</published>
    <updated>2007-05-15T11:44:33Z</updated>
    
    <summary>Nach der sehr guten Resonanz auf das erste Training zum Thema Relaunch von Nachrichtensites bietet die ifra nun ein zweites Training dieser Art im Juli in London an....</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Nach der sehr guten Resonanz auf das erste Training zum Thema Relaunch von Nachrichtensites bietet die ifra nun ein zweites Training dieser Art im Juli in London an.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Im ersten, überarbeiteten Teil werden moderne Projektabläufe behandelt. Die Vorgehensweise, kritische Punkte und grundlegende Handlungsoptionen stehen dabei im Vordergrund. Tipps und Tricks rund um das Projektmanagement runden das Programm ab.</p>

<p>Der zweite Teil des Trainings befasst sich mit der Erstellung nutzerfreundlicher Nachrichtensites. Internationale Best Practices werden vorgestellt und diskutiert. Wichtige Tätigkeiten wie z.B. Card Sorting werden erklärt und angewendet. Es wird anhand von Tests der Sites der Teilnehmer gezeigt, wie bereits einfache Userability Tests den Erfolg einer Site steigern können.</p>

<p>Birgit Geiberger und ich führen das Training durch.</p>

<p>Termin: 3./4. Juli 2007</p>

<p><b>Mehr Infos gibt es in <a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/WebRelaunch_0707_e_web.pdf" TARGET="_blank">diesem pdf</a>.</b></p>]]>
    </content>
</entry>
<entry>
    <title>Hintergründe zum Launch der Westfälischen Nachrichten</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/05/hintergruende_zum_launch_der_westfaelischen_nachrichten.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=86" title="Hintergründe zum Launch der Westfälischen Nachrichten" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.86</id>
    
    <published>2007-05-02T19:56:27Z</published>
    <updated>2007-05-02T20:23:09Z</updated>
    
    <summary>Während andere Verlage im Relaunch-Fieber sind, leisten sich die Westfälischen Nachrichten einen Launch. Bislang waren die Zeitungen der Region vereint im Portal Westline. In Zukunft geht man online verstärkt eigene Wege und re-aktiviert online die etablierte Print-Marke. Seit weniger als...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Während andere Verlage im Relaunch-Fieber sind, leisten sich die Westfälischen Nachrichten einen Launch. </p>

<p>Bislang waren die Zeitungen der Region vereint im Portal <a href="http://www.westline.de/">Westline</a>. In Zukunft geht man online verstärkt eigene Wege und re-aktiviert online die etablierte Print-Marke.</p>

<p>Seit weniger als zwei Wochen ist <a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/">westfaelische-nachrichten.de</a> jetzt online. Hilmar Riemenschneider, der verantwortliche Online-Projektmanager und Ressortleiter Produktion stand mir Rede und Antwort zum Konzept der Site und dem ersten Nutzerfeedback.</p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Sie mussten auf keine bestehende Site und das auf dieser gelernte Nutzerverhalten Rücksicht nehmen. Woran haben Sie sich bei der Gestaltung der Site orientiert?</b></p>

<p>In der Tat war es eine komfortable Voraussetzung, gewissermaßen von vorne zu beginnen. Das macht es aber nicht unbedingt einfacher, weil belastbare Erkenntnisse über "unsere" Nutzer fehlten. Allerdings haben wir auch in der Konzeption von westfaelische-nachrichten.de einige Vorgaben beachten müssen, die sich aus der Struktur unserer Print-Lokalausgaben ergeben. Dazu gehört das lokale Fenster oben auf der Startseite, das im Printprodukt bei unserem Readerscan-Projekt hervorragende Nutzungswerte bekommen hat.</p>

<p>Ich möchte hier vier Punkte hervorheben: <br />
1. Wir wollen ein originäres Gesicht für unsere Marke Westfälische Nachrichten schaffen. Denn aus der Kooperation mit Westline haben wir gelernt, dass die dort generierte Online-Reichweite bei weitem nicht der lokalen und regionalen Reichweite der Tageszeitung entspricht. Die grafische Zeitungsanmutung für diese Inhalte im Netz transportiert etwas von diesem Vertrauensbonus, der Tageszeitungen entgegen gebracht wird. </p>

<p>2. Die Nutzer des neuen Portals sollen sich innerhalb des Online-Angebotes mühelos bewegen und orientieren können. Die grafische Gestaltung erleichtert es, die unterschiedlichen Rubriken und Angebote gut zu unterscheiden. Dazu gehört beispielsweise der Journalbereich, der optisch im Stil eines Magazins daherkommt. Die Usability soll in allen Bereichen möglichst leichtgängig sein und Nutzererwartungen entsprechen. </p>

<p>3. Das inhaltliche Angebot umfasst weit mehr als nur Nachrichten bzw. Zeitungsinhalte. Es soll informieren, Wissenswertes bringen - aber eben auch unterhalten und bei der Freizeitplanung unterstützen. Unser Ziel ist es, einen Überblick über das Münsterland zu schaffen, der die Interessen jüngerer wie auch älterer Nutzer gleichermaßen trifft. </p>

<p>4. Wichtig ist für westfaelische-nachrichten.de der Leitgedanke, dass die Gestaltung eine permanente und ehrgeizige Weiterentwicklung des Portals zulässt. Wir haben noch einiges vor.</p>

<p><b>Welche Schwerpunkte wollen Sie auf der Site setzen und worin wollen Sie sich von der Konkurrenz unterscheiden?</b></p>

<p>Das ureigene Geschäft des Medienhauses Aschendorff, das unter der Marke Westfälischen Nachrichten eine traditionsreiche Tageszeitung und jetzt wieder ein eigenes Internet-Portal herausbringt, ist die Reichweite im lokalen Markt. Da sehen wir die Stärke unseres neuen Online-Auftritts, der hier von der hohen Glaubwürdigkeit der Tageszeitung profitiert. Wichtige Lokalnachrichten gehen sofort online und werden bei Bedarf aktualisiert. Die Themen werden in den Redaktionen medienkonvergent geplant und umgesetzt.</p>

<p>Die Inhalte des Portals bergen eine höhere Informationsbandbreite und -dichte als die Tageszeitung. Wir werden die Internet-Plattform deshalb konsequent weiter entwickeln, um unsere Führungsposition im lokalen Markt auszubauen.</p>

<p><b>Wie wird sich Ihre Site weiterentwickeln?</b></p>

<p>Wir haben uns in der Planung von westfaelische-nachrichten.de auf eine Startformation festgelegt, die nur der Anfang einer Entwicklung ist. Entsprechend staut es sich etwas in der Pipeline. Wir haben eine Vielzahl von Neuerungen – vom kleinen Feature bis zum kompletten Konzept, die wir jetzt nach und nach umsetzen werden. Dazu gehören beispielsweise lokale Videonachrichten. Selbstverständlich spielt das so genannte Web 2.0 eine wichtige Rolle.</p>

<p>Das Internet ermöglicht es ja, Ideen ohne großen Aufwand am Markt zu testen. Davon wollen wir profitieren.</p>

<p>Zudem werden wir die mit uns in der Zeitungsgruppe Münsterland verbundenen Partnerverlage in das neue Online-Portal integrieren, um hier am Ende gemeinsam das umfassendste Angebot aus der Region und für die Region anbieten zu können.</p>

<p><b>Abgesehen von Kommentarfunktionen fehlt von Funktionen, die sich mit dem Begriff „Web 2.0“ umschreiben lassen, jede Spur. Folgen Sie diesem Trend oder gehen Sie einen eigenen Weg?</b></p>

<p>Man kann heute kein neues Internet-Angebot planen, ohne „Web 2.0“-Features zu berücksichtigen. Wie eben kurz erwähnt, werden wir selbstverständlich viele der nächsten Entwicklungspakete der inhaltlichen Einbindung unserer Nutzer widmen. Es geht nicht nur um einen Reaktionskanal sondern auch um Aktionsmöglichkeiten. Dazu bedarf es aus meiner Sicht nicht unbedingt des „Bürger-Reporters“, für spannender halte ich den „user generated content“.</p>

<p><b>Ihr Verlag beteiligt sich auch an dem Portal Westline. In was für einer Beziehung steht Ihre neue Site zu Westline und wie wird sich diese entwickeln?</b></p>

<p>Westline ist über viele Jahre das gemeinsame Portal mehrerer Zeitungshäuser im Münsterland bzw. westlichen Westfalen gewesen, darunter die Westfälischen Nachrichten und die Partnerverlage in der Zeitungsgruppe Münsterland. Aus der oben beschriebenen Erkenntnis heraus, dass die Zeitungsmarke für die lokale Reichweite eine entscheidende Bedeutung einnimmt, haben alle bei Westline kooperierenden Medienhäuser vor einem Jahr beschlossen, ihre Online-Strategie auf Zeitungstitel.de – damit übrigens auch wieder im Wettbewerb – auszurichten.</p>

<p>Westline selbst wird sich neu definieren, weil die lokalen Inhalte künftig in den einzelnen Zeitungsportalen stattfinden. Das Portal besitzt jedoch im Sportbereich ein ausgeprägtes Profil. Westline bleibt zugleich Dienstleister und Netzwerk für die beteiligten Verlage.</p>

<p><b>Haben Sie im Rahmen des Relaunch-Projekts auch Änderungen der redaktionellen Arbeitsweise durchgeführt, um die Site optimal pflegen zu können?</b></p>

<p>Bereits im Vorfeld haben wir begonnen, die redaktionellen Strukturen zu verändern. In der Mantelredaktion haben wir im Sommer 2006 einen Newsdesk zunächst nur für Print eingerichtet. Das war einerseits eine Konsequenz aus dem Readerscan-Projekt, hatte andererseits aber schon die jetzt alltägliche crossmediale Redaktionsarbeit zum Ziel. Wie ein Thema für Internet und Zeitung aufgearbeitet wird, diskutieren und entscheiden hier Print-Redakteure und ein kleines Online-Team gemeinsam.</p>

<p>Vielleicht sollte man weniger auf die veränderte Arbeitsweise als auf die neue Denkweise blicken. Wichtig ist, dass der größte Teil des Portals aus der Arbeit der rund 140 Lokal- und Mantelredakteure getragen ist. Sie bereiten ihre Informationen für beide Medienkanäle auf. Darauf haben wir alle Redaktionen durch Schulungen und Workshops vorbereitet. Online first ist kein leeres Schlagwort – und auch kein absolutes Motto, sondern für uns als regionales Medienhaus meistens Ergebnis einer alltäglichen und permanenten Nachrichtenbewertung.</p>

<p><b>Wie ist denn das Leserfeedback? Worin sehen Sie sich bestätigt und wo merken Sie, dass Sie noch nachlegen müssen?</b></p>

<p>Das Feedback unserer Online-Nutzer ist sehr positiv und bestätigt uns, dass wir mit der Rückbesinnung auf die Zeitungsmarke richtig liegen. Einige haben uns richtig gehend vermisst. Den Nutzwert der Portal-Inhalte bewerten alle User durchweg als sehr hoch. Es liest sich natürlich sehr schön, wenn Abonenten unsere Internetseiten als gelungene Ergänzung zur Tageszeitung bezeichnen. Wir bekommen aber auch Feedback von vielen Nicht-Abonnenten, die sich freuen, endlich ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Informationsangebot für Münster und das Münsterland zu haben.</p>

<p>Kritische Anmerkungen treffen das noch nicht implementierte Archiv. Da wir hier im Moment noch eine digitale, bis 1946 zurück reichende Archivlösung aufbauen, muss die Implementierung ins Online-Portal noch etwas warten. Ähnlich müssen wir auf Rückmeldungen zu noch fehlenden "Web 2.0"-Features antworten. Viele Fragen betreffen technische Prozesse, die wir so glattziehen können. Und in einzelnen Bereichen haben wir durch Hinweise gemerkt, wie wir die Nutzerführung verbessern konnten.</p>

<p>Ganz generell merken wir, dass das neue Online-Portal auch mit dem regionalen Rubrikenmarkt offensichtlich willkommene Kommunikationskanäle direkt in die einzelnen Abteilungen öffnet. Aus Redaktionssicht entwickelt sich auch die Zahl der Mails, in denen Leser Themen vorschlagen, sehr positiv. Das Werkzeug wird genutzt, und das freut uns besonders.</p>]]>
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    <title>oe24.at: Navigationsunfall</title>
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    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=85" title="oe24.at: Navigationsunfall" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.85</id>
    
    <published>2007-04-27T12:39:27Z</published>
    <updated>2007-04-27T12:56:26Z</updated>
    
    <summary>Ich empfehle Kunden gerne schon alleine deshalb eine horizontale Navigationsleiste, da diese weniger Möglichkeiten bietet, unendlich viele Navigationspunkte aufzunehmen als eine vertikale. Nutzerfeindlich lange Navigationsleisten wie z.B. auf naplesnews.com lassen sich damit vermeiden. Gegenüber den lieben Kollegen, die alle ihre...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Site-Features" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Ich empfehle Kunden gerne schon alleine deshalb eine horizontale Navigationsleiste, da diese weniger Möglichkeiten bietet, unendlich viele Navigationspunkte aufzunehmen als eine vertikale.</p>

<p>Nutzerfeindlich lange Navigationsleisten wie z.B. auf <a href="http://www.naplesnews.com/">naplesnews.com</a> lassen sich damit vermeiden. Gegenüber den lieben Kollegen, die alle ihre eigenen Inhalte auf der Homepage sehen wollen kann man immer die Karte „Ist kein Platz“ ausspielen und die Seite schlank halten.</p>

<p>Dachte ich. <a href="http://oe24">oe24.at</a> zeigt derzeit, was passiert, wenn man dem Drängen der einzelnen Ressortverantwortlichen nachgibt und alles in die Navigation packt.</p>]]>
        <![CDATA[<p>So sieht das dann aus (zum Vergrößern anklicken):</p>

<p><a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/oe24.at%20Homepage%20Header-Fehler%20wg%20zu%20vielen%20Elementen%20II%202007-04-27.html" onclick="window.open('http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/oe24.at%20Homepage%20Header-Fehler%20wg%20zu%20vielen%20Elementen%20II%202007-04-27.html','popup','width=830,height=116,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/oe24.at%20Homepage%20Header-Fehler%20wg%20zu%20vielen%20Elementen%20II%202007-04-27-thumb.jpg" width="330" height="46" alt="" /></a></p>

<p>Durch die Vielzahl von Navigationselementen rückt "Spiele" in die zweite Zeile. Dieses Problem zieht sich durch alle Seiten des News-Bereichs.</p>

<p>Und nein, das liegt nicht an einer zu schmalen Einstellung des Browser-Fensters.</p>

<p>Abgesehen davon, dass „Spiele“ inhaltlich nichts unter „News“ zu suchen hat, liegt aber das eigentliche Problem der Navigation auf dieser Site in der thematisch viel zu engen globalen Navigation mit „News“, „Video“, „Wetter“ und „Leser“. </p>

<p>Dadurch, dass auf der Ebene so wenige Elemente existieren, müssen auf der folgenden Ebene um so mehr Elemente angezeigt werden und zugleich kommt es stärker als sonst zu thematischen Zuordnungsproblemen.</p>

<p>Dieses ist unproblematisch für „kleine“ Bereiche wie z.B. „Wetter“ – aber für den Newsbereich ist das eine Zwangsjacke, die zu den aufgezeigten Problemen führt.<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Relaunch Newsvine.com: Gelungene Kombination aus Vorgabe und Anpassung</title>
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    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=84" title="Relaunch Newsvine.com: Gelungene Kombination aus Vorgabe und Anpassung" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.84</id>
    
    <published>2007-04-25T21:30:55Z</published>
    <updated>2007-04-25T21:37:01Z</updated>
    
    <summary>Einen schönen Blick in eine mögliche Zukunft von Nachrichtensites bietet die frisch erneuerte Site Newsvine.com....</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Einen schönen Blick in eine mögliche Zukunft von Nachrichtensites bietet die frisch erneuerte Site <a href="http://www.newsvine.com/">Newsvine.com</a>.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Eigentlich bündelt Newsvine nur Nachrichten anderer Sites und steht somit personalisierbaren Startseiten wie z.B. <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a> oder <a href="http://www.pageflakes.com/">Pageflakes</a> nahe.</p>

<p>Während diese jedoch im Nachrichtenbereich nur RSS-Feeds darstellen, geht Newsvine darüber hinaus und hat mehr die Anmutung einer klassischen Nachrichtensite. Es gibt ein Top-Thema und verschiedene Themenseiten wie z.B. zu Sport, Politik etc.</p>

<p>Was die Site so fortschrittlich macht ist die Kombination der Elemente dieser klassischen Nachrichtensites einerseits, bei denen Themen durch Redakteure unterschiedlich gewichtet werden und der leichten Konfigurierbarkeit der genannten persönlichen Startseiten andererseits.</p>

<p>Individuell anpassbare (Nachrichten-)Seiten gibt es seit vielen Jahren. Durchgesetzt haben sie sich trotz z.T. euphorischer Prognosen nie. My Yahoo! wird z.B. nur von weit weniger als 10% aller Yahoo!-Nutzer genutzt. Hinderungsgründe sind die üblicherweise vorhanden Registrierungspflicht und zumindest früher der relativ hohe Aufwand, der bei der Personalisierung betrieben werden musste.</p>

<p>Hinzu kommt die starke Trennung zwischen dem klassischen, vom Anbieter vorgegebenen Angebot und der personalisierten Site.</p>

<p>Solch klassisch personalisierbaren Sites stehen Netvibes & Co. gegenüber. Auf einfachste Art und Weise, oft mittels Drag & Drop können die Sites umgebaut und damit z.B. zur persönlichen Nachrichtensite umgebaut werden. Von der relativ attraktiven Darstellungsform einer Nachrichtensite sind diese Sites jedoch weit entfernt.</p>

<p>Hier setzt Newsvine an. Dem Nutzer wird v.a. seit dem gestrigen Relaunch eine attraktve Darstellung der Inhalte inkl. Gewichtung durch Redakteure geboten – kombiniert mit einfachen und unaufdringlichen Personalisierungsoptionen.</p>

<p>So können ganze Themenblöcke mittels Drag & Drop verschoben werden. Wie bei Pageflakes oder Netvibes sind einzelne Themenblöcke leicht anpassbar.</p>

<p>Das Wetter wird ohne Einflussnahme des Nutzers anhand der IP-Adressen wie z.B. bei <a href="http://www.topix.com/">Topix.com</a> an die Stadt des Nutzers angepasst. </p>

<p>Eigene RSS-Feeds können von Nutzern problemlos eingebunden werden.</p>

<p>Dieses Vorgehen stellt eine hervorragende Mischung aus redaktioneller Themengewichtung einerseits und Personalisierung andererseits dar. </p>

<p>Der Personalisierungsumfang ist bei einer Site wie dieser, die von externen Inhalten lebt praktisch automatisch etwas höher zu priorisieren, als bei einer Verlagssite. Dennoch zeigt Newsvine auch für Zeitungsverlage einen Weg auf, eigene Inhalte mit denen anderer Sites im Sinne der User zu verknüpfen.<br />
</p>]]>
    </content>
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    <title>Redaktionsorganisation: Die New York Times außen hui und innen pfui</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/04/redaktionsorganisation_die_new_york_times_aussen_hui_und_inn_1.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=83" title="Redaktionsorganisation: Die New York Times außen hui und innen pfui" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.83</id>
    
    <published>2007-04-11T17:06:50Z</published>
    <updated>2007-04-11T17:22:24Z</updated>
    
    <summary>Aus der Online-Perspektive heraus betrachtet haben die New York Times und der Daily Telegraph zwei wichtige Gemeinsamkeiten: 1. Beide Zeitungen legen einen weit überdurchschnittlich starken Schwerpunkt auf die cross-mediale Berichterstattung 2. Beide ziehen bzw. zogen um und bekamen somit die...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Redaktionsorganisation" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Aus der Online-Perspektive heraus betrachtet haben die New York Times und der Daily Telegraph zwei wichtige Gemeinsamkeiten:</p>

<p>1.	Beide Zeitungen legen einen weit überdurchschnittlich starken Schwerpunkt auf die cross-mediale Berichterstattung<br />
2.	Beide ziehen bzw. zogen um und bekamen somit die Chance, in neuen Räumlichkeiten die Gestaltung der Redaktion modernen Arbeitsabläufen anzupassen.</p>

<p>Umso erstaunlicher ist, wie unterschiedlich die Herangehensweise in der Redaktionsgestaltung ist.<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Die New York Times zieht dieses Jahr in ein beeindruckendes Bauwerk von Renzo Piano (siehe <a href="http://www.nyc-architecture.com/MID/MID125C.htm">hier</a>). </p>

<p><b>Außen hui...</b></p>

<p>Der Eindruck, den man vom Äußeren des Gebäudes erhält verflüchtigt sich allerdings schnell, wenn man die zukünftigen Redaktionsräume sieht.</p>

<p>In <a href="http://www.innovationsinnewspapers.com/index.php/2007/04/10/the-new-york-times-zoo-newsroom/">dieser Bilderstrecke</a> wird gezeigt, dass die Redakteure anscheinend wie Controller in Cubicles gehalten werden sollen. Von einer offenen, die Kommunikation fördernden Atmosphäre keine Spur. Eine Ausrichtung der Tischanordnung an redaktionellen Abläufen ist nicht zu erkennen. </p>

<p>Das Gebäude wurde schon vor einigen Jahren geplant. In Zeiten also, in denen von cross-medialer Redaktionsorganisation noch kaum gesprochen wurde. Dennoch ist es erstaunlich, dass die hier gezeigten Bilder eine Anpassung an moderne Arbeitsabläufe nicht erkennen lassen. Denn so etwas ist relativ problemlos auch in bestehenden Gebäuden möglich.</p>

<p><b>Die inneren Werte des Daily Telegraph</b></p>

<p>Einen völlig anderen Weg geht seit Oktober 2006 der Daily Telegraph. Mitten in der Londoner City wurde ein ehemaliger Trading Floor einer Investmentbank zu einer futuristisch anmutenden Redaktion umgebaut. Zwar wurden in den letzten Monaten schon einige Bilder der Redaktion veröffentlicht, die <a href="http://blogs.pressgazette.co.uk/editor/2007/04/03/multimedia-inside-the-new-telegraph-newsroom/">hier gezeigte Slide-Show</a> vermittelt aber besser als alle anderen Bilder einen Eindruck von der Atmosphäre des Raums.</p>

<p>Ich hatte vor einigen Monaten als Moderator für einen Workshop beim Telegraph selber das Vergnügen, mir einen Eindruck von dem Raum zu verschaffen. Und dieser ist beeindruckend. Man erkennt deutlich im Vergleich zu den Bildern der NYT-Redaktion, wie die Kommunikation gefördert wird. Dabei wird es selbst am Nachmittag nicht zu laut. Die Anordnung der Tische orientiert sich an den Arbeitsabläufen.</p>

<p>Und dabei macht das Gebäude des Telegraph von außen nicht viel her. Aber es sind ja bekanntlich die inneren Werte, die zählen.</p>]]>
    </content>
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    <title>Relaunch Focus Online: Art Direktorin und Pförtner im Einsatz</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/03/relaunch_focus_online_art_direktorin_und_pfoertner_im_einsat.html" />
    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://www.print-to-inter.net/movabletype/mt-atom.cgi/weblog/blog_id=1/entry_id=82" title="Relaunch Focus Online: Art Direktorin und Pförtner im Einsatz" />
    <id>tag:www.print-to-inter.net,2007://1.82</id>
    
    <published>2007-03-11T14:23:32Z</published>
    <updated>2007-03-11T15:37:22Z</updated>
    
    <summary>Seit gestern ist nun auch Focus Online mit einer überarbeiteten Site im Netz. Und hatte ich bei Welt Online noch mehr Übersichtlichkeit verlangt, so zeigen die Nutzerreaktionen auf den Focus-Relaunch, wie gut eine übersichtliche Site bei den Nutzern ankommt. Die...</summary>
    <author>
        <name>Matthias Kretschmer</name>
        
    </author>
            <category term="Relaunch" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.print-to-inter.net/">
        <![CDATA[<p>Seit gestern ist nun auch <a href="http://www.focus.de/">Focus Online</a> mit einer überarbeiteten Site im Netz. </p>

<p>Und hatte ich bei Welt Online noch <a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/02/relaunch_welt_online_vom_wald_und_den_baeumen.html">mehr Übersichtlichkeit verlangt</a>, so zeigen die <a href="http://www.focus.de/intern/intern/in-eigener-sache_aid_50219.html">Nutzerreaktionen auf den Focus-Relaunch</a>, wie gut eine übersichtliche Site bei den Nutzern ankommt. Die Kommentare der Nutzer zum Relaunch sind im Schnitt positiver als bei anderen Relaunches der letzten Monate.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Wie eine gelungene Mischung aus Spiegel Online und süddeutsche.de kommt die neue Site daher. Dezente Farben, viel Weißraum und ein unaufgeregtes Layout dominieren. Das macht das Lesen angenehm. </p>

<p>Ein besonders schönes Beispiel gelungener Site-Gestaltung gab es gestern (s. Bild unten). </p>

<p><img alt="Focus Bilderauszug 2007-03-10.jpg" src="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/Focus%20Bilderauszug%202007-03-10.jpg" width="483" height="431" /></p>

<p>Nur in der rechten Spalte, die die Augen sowieso nur scannen, sollten ab und an kräftigere Elemente dem Auge einen Grund zum Verweilen geben. So wie jetzt dürfte die rechte Spalte unter ihren Möglichkeiten bleiben.</p>

<p>Aktualität und Leser-Kommentare werden groß geschrieben. Über vielen Artikeln wird die Einstell-Uhrzeit prominent dargestellt. Und man ist sich nicht zu fein, den 08/15-dpa-Ticker, der sich auf jeder x-beliebigen deutschen Nachrichtensite findet, weiterhin an der prominentesten Stelle der Site zu platzieren.</p>

<p>Die Kommentarfunktion ist umfangreich und prinzipiell ziemlich gut gelungen. Alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung überprüft. Nur dass man jeden Kommentar einzeln anklicken muss, um ihn zu lesen, ist nutzerunfreundlich.</p>

<p>Generell hat man die Site im Rahmen des Relaunchs nicht mit einer Vielzahl neuer Features überfrachtet, was zu begrüßen ist. Zwar gibt es die einigermaßen unsinnige Artikelbewertung, aber dafür verzichtet man auf z.B. auf die Icons zu Social Bookmarking-Sites, wie sie seit Neuestem auf <a href="http://www.stern.de/lifestyle/reise/:S%FCdafrika-ITB-Fu%DFball-WM-Gangster-Paradies/584467.html">stern.de</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2m3/ausland/artikel/157/105052/">süddeutsche.de</a> unter den Artikeln zu finden sind (und dort unbenutzt vor sich hin dämmern).</p>

<p>Ein paar Schwächen existieren noch in der ansonsten angenehm flachen Navigation. Klickt man auf einen Schulartikel, ändert sich die gesamte Navigationsleiste unvermittelt und verliert den Überblick darüber, wo man eigentlich ist. Und ziemlich verkorkst ist der Bereich „Intern“. Weder erkennt der User, was sich dahinter verbergen könnte, noch hat man z.T. ein Gefühl warum man an manchen Stellen unvermittelt in dem Bereich landet. So gelangt man z.B. über Politik > Mehr Politik > Service zu Finanzrechnern in der Intern-Sektion. Das macht wenig Sinn.</p>

<p>Leider ist am Ende dann anscheinend doch kein Budget mehr dafür übrig geblieben, die Art Direktorin auch noch für die Gestaltung eines schönen Logos zu beauftragen. Also hat sich der Pförtner alle Mühe gegeben und mit PowerPoint den weißen Rand aus dem alten Logo entfernt. So steht nun dieses plumpe Logo inmitten dieser so elegant und modern gestalteten Site.</p>

<p>So richtig spannend wird es aber erst, wenn das „Mein Focus“ genannte Tool demnächst live geht. Die <a href="http://www.focus.de/intern/service/mein-focus_aid_28840.html">Ankündigung und der zur Verfügung gestellte Screenshot</a> deuten auf eine Mischung zwischen <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a> und <a href="http://ee.my.yahoo.com/config/my_init?.intl=de&.partner=my&.from=i">MeinYahoo!</a> hin, ähnlich <a href="http://my.latimes.com/">MyLATimes</a>. Eine Kritik des Tools folgt dann nach dessen Einführung.</p>

<p>Ps: Einen weiteren Relaunch gab es bei <a href="http://www.diepresse.com/">DiePresse.com</a>.</p>

<p>Pps: Hier finden Sie die Liste der letzten <a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/03/relaunch_von_nachrichtensites_die_liste_update_4_maerz.html">Relaunches von Nachrichtensites</a>.</p>]]>
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